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Freiwilligenagentur Nienburg - Neuigkeiten
 
 

„Wie und wo finde ich ein freiwilliges Engagement?“ Vortrag bei der Lebenshilfe Nienburg stößt auf großes Interesse


„Wie und wo finde ich ein freiwilliges Engagement?“ Vortrag bei der Lebenshilfe Nienburg stößt auf großes Interesse

„Wie und wo finde ich ein freiwilliges Engagement?“
Die Freiwilligenagentur Nienburg informierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Lebenshilfe gGmbH in leichter Sprache über Ihr Beratungsangebot

„Was ist ein Ehrenamt?“ „Wo kann man ein Ehrenamt machen?“ Auf diese und weitere Fragen zum ehrenamtlichen Engagement bekamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten der Lebenshilfe vergangene Woche bei einem Vortrag in den Räumen der Lebenshilfe am Schäferhof konkrete Antworten in leichter Sprache.

Die Freiwilligenagentur Nienburg stellte zunächst sich und ihre Arbeit vor und freute sich über die rege Beteiligung: Fast zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich im Vorfeld für die Veranstaltung angemeldet. Durch den Sozialdienst der Werkstätten wurde ein Fahrdienst organisiert, sodass auch Mitarbeiterinnen aus den Außenstellen der Lebenshilfe an dem Vortrag der Freiwilligenagentur teilnehmen konnten. „Mich hat besonders gefreut, dass so viele Mitarbeiterinnen unserer Einladung gefolgt sind und einige bereits signalisiert haben, dass sie sich für ein Ehrenamt interessieren“, betont Franziska Gorgas von der Freiwilligenagentur Nienburg. Aufgrund der unerwartet hohen TeilnehmerInnenanzahl war ein kurzfristiger Umzug nötig – in die Turnhalle der Lebenshilfe. Der Raum eignete sich perfekt für den Vortrag, da dieser auch mit einer Präsentation und einem Video unterstützt wurde und in der Turnhalle eine große Wand zur Verfügung stand.

Damit auch MitarbeiterInnen mit Lernschwierigkeiten die Inhalte gut verstehen konnten, war der Vortrag von der Freiwilligenagentur in leichter Sprache vorbereitet worden. „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ das ist die Bezeichnung, die von „Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland e.V.“, einer Interessensvertretung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, offiziell gefordert wird. Die Bezeichnung „geistig behindert“ halten sie für diskriminierend und nicht zeitgemäß. Dieser Auffassung hat sich die Freiwilligenagentur Nienburg angeschlossen. Doch nicht nur Menschen mit Lernschwierigkeiten waren bei dem Vortrag interessiert daran, mehr über ein Ehrenamt zu erfahren, sondern auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. „Wir finden es wichtig, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, in einem Bereich seiner Wahl freiwillig tätig zu werden. Unabhängig von einer Krankheit oder Beeinträchtigung“, erläutert Gorgas. Dies erfordere eine hohe Motivation und Bereitschaft aller Beteiligten, d.h. nicht nur des Ehrenamtlichen, sondern auch von der Freiwilligenagentur und vor allem von Seiten des Einsatz-Ortes, an welchem das Engagement stattfindet. „Die 2009 in Deutschland in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention beschreibt, dass allen Menschen die Möglichkeit der aktiven Teilhabe an der Gemeinschaft gegeben werden soll. Für uns bleibt es aber nicht nur bei der Teilhabe, bei einem inklusiven Ehrenamt handelt es sich vor allem um Teilgabe. Menschen mit Beeinträchtigungen, die in ihrem Leben häufig nur Empfänger von Hilfe sind, können auch Hilfe geben. Dafür braucht es von Grund auf inklusive Strukturen und die Bereitschaft, Verschiedenheit nicht nur auf dem Papier zu unterstützen, sondern im echten Leben“, erläutert die Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur den Inklusions-Gedanken. Ein erster Schritt in die Richtung ist bereits getan – und es haben sich bereits drei Menschen gemeldet, die in einem individuellen Beratungsgespräch auf die Suche nach einem passenden Engagement gehen möchten.

Außerdem lädt die Freiwilligenagentur Interessierte und Ehrenamtliche am 16. November um 15.00 Uhr wieder zum Ehrenamtlichen-Café in das Naturfreundehaus ein. Neben dem allgemeinen Austausch sollen die Themen Inklusion im Ehrenamt sowie das freiwillige Engagement mit und von Geflüchteten sein. Selbstverständlich sind Menschen mit Beeinträchtigung genauso willkommen, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 05021 / 87267 oder über die E-Mail Adresse freiwilligenagentur@nienburg.de wird bis zum 09.11.2017 wird gebeten. Achtung: Die Räume des Naturfreundehauses sind leider nicht barrierefrei zu erreichen.


Termin:
Oktober 2017


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Qualifizierungskurs für die Begleitung von Seniorinnen und Senioren


Qualifizierungskurs für die Begleitung von Seniorinnen und Senioren

Die Alzheimer Gesellschaft Landkreis Nienburg/Weser e.V. bietet vom 30. August bis zum 08. November einen einmal wöchentlich stattfindenden Qualifizierungskurs für die
ehrenamtliche Begleitung von Seniorinnen und Senioren an. Im Anhang finden Sie den Flyer dazu.

Der Hintergrund:

Die Alzheimer-Gesellschaft sucht dringend nach Ehrenamtlichen, die einmal wöchentlich für 1-3 Stunden einen älteren Menschen in dessen Wohnraum besuchen möchten.
Der Besuch kann individuell gestaltet werden, durch begleitete Spaziergänge, Spiele, Vorlesen, Zuhören oder auch einfach beim nächsten Bäcker gemeinsam einen Kaffee trinken gehen.
Um für das Engagement vorbereitet zu sein, bildet die Alzheimer Gesellschaft ihre zukünftigen Ehrenamtlichen durch den Qualifizierungskurs weiter.

Interessierte, die gern in diesem Engagement-Bereich tätig werden möchten, können sich gerne bei Frau Wienert unter der Telefonnummer 05021/ 9034181 anmelden.
Bitte beachten Sie: Für den Qualifizierungskurs ist zunächst eine Teilnahmegebühr von 160 Euro zu entrichten, die nach 10 Engagement-Einsätzen zurückgezahlt wird.
Für das regelmäßige Engagement erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung.

Wir würden uns freuen, wenn sich der oder die eine oder andere für die Teilnahme am Qualifizierungskurs entscheidet!


Termin:
30. August bis 08. November 2017


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Dritter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg


Dritter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg

„Erst Hilfe annehmen, um dann Hilfe zu geben“

Ein Motto von Michael Thäle, dem dritten Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg

„Tue etwas Gutes, dann kommt etwas Gutes zu dir zurück“. Das ist eines von mehreren einprägsamen Lebensmottos von Herrn Michael Thäle, dem dritten Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg. So vielfältig wie seine Interessen sind auch seine ehrenamtlichen Engagements: Vor zweieinhalb Jahren ließ er sich von Frau Nauenburg in der Freiwilligenagentur zu den Möglichkeiten freiwilligen Engagements in Nienburg beraten.

Thäle ist 54 Jahre alt und ein wahrer Fan von Nienburg, der im Jahr 2011 aus dem Wendland in die Mittelweser-Region zog – der Liebe wegen, wie er selbst berichtet. 2015 fragte sich Thäle nach längerer Erkrankung, wie er seinen Arbeitsalltag durch ein Ehrenamt bereichern könnte. Bei Frau Nauenburg wurde er schnell fündig und schnupperte in zwei unterschiedliche Bereiche hinein. Als erstes ging er zur Nienburger Tafel und fuhr eine Tour mit, bei der Lebensmittel auf dem Uchter Wochenmarkt eingesammelt wurden, die andernfalls im Abfall gelandet wären. Den Menschen, an welche die nach wie vor genießbaren Lebensmittel noch am selben Abend verteilt wurden, empfand Thäle gegenüber Hilfsbereitschaft und Verantwortung. Genau darum gehe es ihm insgesamt in seinem Leben: Verantwortung für andere übernehmen – aber zunächst erst einmal für sich selbst. Nach längerer Krankheit konnte Thäle diese Erkenntnis verstärkt in seinem Leben verfestigen. In seinem zweiten Lehrberuf ist er in der glücklichen Lage, wiederum für andere Menschen Verantwortung übernehmen zu können und sie zu mehr Achtsamkeit anzuhalten, denn Thäle ist seit den achtziger Jahren Polizist. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn bei der Polizei erkannte er die Relevanz von Präventionsarbeit – vorbeugend zu Denken und zu Handeln sei ihm bis heute ein überaus wichtiges Anliegen, betont Thäle im persönlichen Gespräch bei der Freiwilligenagentur Nienburg. Es ist nicht zu übersehen, dass der sportlich interessierte Mitfünfziger für die Themen Sicherheit und Achtsamkeit „brennt“, ein Leuchten in seinen Augen ist unverkennbar.

Neben zahlreichen Hospitationen im Arbeitsbereich Prävention der Polizei im Wendland und in Alfeld führte Thäle gemeinsam mit seinen Kollegen an der Grundschule Alpheide ein Schulbustraining durch. Auf die Frage hin, was ihn dafür motiviere, antwortete er, dass die Freude der Kinder, die Dankbarkeit der Eltern sowie die Motivation seitens der Lehrerinnen und Lehrer sein Streben nach Nachhaltigkeit in seiner Tätigkeit fördern. Ob er sich auch ein ehrenamtliches Engagement in der Präventionsarbeit vorstellen könne? Thäle bejaht ohne lange zu zögern. Er wisse auch schon, wie und wo er in Zukunft aktiv werden könnte: In seinem zweiten Kurzzeit-Engagement im Polizeimuseum Nienburg. Dort würde er nicht nur gern Kinder und Erwachsene durch das Polizeimuseum führen und spielerisch für Sicherheitsthemen begeistern, sondern auch bei der Präsentation der historischen Polizeifahrzeuge seine Leidenschaft für Oldtimer mit einbringen.

Michael Thäle lebt gern im Landkreis Nienburg. Er fühle sich hier „sau wohl“, sagt er mit einem ehrlichen Lachen. Im Rahmen seiner facettenreichen Freizeitgestaltung habe er freundliche Nienburgerinnen und Nienburger kennengelernt – beim erfolgreichen Schießsport im Leeseringer Schützenverein, Spinning, Jogging, Walken, bei Motorrad- und Bootstouren. Er sei „rundum glücklich“ – die beste Voraussetzung, als dritter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg anderen Menschen durch ein ehrenamtliches Engagement eine Freude zu bereiten und Hilfe anzubieten.


Termin:
Juli 2017


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Engagement feiern!


Engagement feiern!

Die Freiwilligenagentur Nienburg lädt die MarktbesucherInnen des Nienburger Wochenmarkts am 13. September ein, gemeinsam die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements und das 5-jährige Bestehen der Freiwilligenagentur Nienburg zu feiern.

Damit beteiligt sich die Freiwilligenagentur Nienburg an der deutschlandweiten Aktionswoche “Engagement macht stark". Eine „Engagement-Girlande" wird dabei zugleich Blickfang und kleines Activity-Tool sein: Interessierte können aus neu gestalteten, buntgefärbten Engagement-Gesuchen, die an einer Girlande aufgehängt werden, ein für sie interessantes Gesuch abhängen und mitnehmen. Die Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur stehen für ein Beratungsgespräch am Aktionstag und im Anschluss innerhalb der täglichen Öffnungszeiten in den Büroräumen im Rathaus zur Verfügung.

Das Team der Freiwilligenagentur und viele freiwillige Engagements warten am 13. September zwischen 9.00 Uhr und 13.00 Uhr auf Sie!


Termin:
13. September 2017 09.00 - 13.00 Uhr


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Aufruf des BBE zur 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements


Aufruf des BBE zur 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Gemeinsam für Engagement trommeln! Machen Sie mit bei der 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements!


Die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Dabeisein!
Die Anmeldungen und Einträge zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements laufen bereits auf Hochtouren. Mehrere Hundert Aktionen sind bereits im Engagementkalender eingetragen, und es werden täglich mehr.
Seien auch Sie mit dabei und tragen Sie eine Aktion Ihrer Freiwilligen-Initiative ein unter (Link zu http://bit.ly/engagementkalender)!
Denn durch die Aktionswoche werden der Wert und die Vielfalt Ihres Engagements ins Rampenlicht gerückt. Ihr Einsatz und der der vielen Freiwilligen, der oft im Verborgenen geschieht, werden hervorgehoben, gewürdigt und wertgeschätzt.

Übrigens:
Wer sich 2017 in den Engagementkalender einträgt, wird mit einem kostenlosen, digitalen Jahresabonnement der Zeitschrift „enorm – Zukunft fängt bei Dir an“ belohnt. Einfach anmelden, die App herunterladen und los lesen. Das Abonnement muss nicht gekündigt werden und auch sonst gibt es kein Kleingedrucktes. Dieses Dankeschön für Ihre Teilnahme wird möglich durch unseren neuen Medienpartner enorm. (Link zu https://enorm-magazin.de/)

Save the date: Die Auftaktveranstaltung am 08. September 2017 in Berlin
Wir möchten Sie jetzt schon herzlich zur diesjährigen Eröffnungsveranstaltung einladen. Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm – u.a. mit Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und der neuen Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley. Ein bunter Engagement-Markt und ein interessanter Teilnehmendenkreis mit vielen Engagierten sowie den Engagement-BotschafterInnen 2017 bieten gute Gelegenheit, zum intensiven Austausch untereinander und zum Ausbau des eigenen Engagement-Netzwerks.

Hierzu möchten wir Sie sehr herzlich einladen am
08. September 2017
in die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund
In den Ministergärten 10
10117 Berlin
Mehr Information und die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier. (Link zu http://www.engagement-macht-stark.de/aktionswoche/auftaktveranstaltung-2017)

„Engagement macht stark“- gemeinsam mit Ihnen wollen wir für Engagement trommeln und weiterhin die größte Freiwilligenbewegung bundesweit bleiben.
Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken, Ihr Engagement und auf Sie persönlich!

Das Team der Aktionswoche (engagement macht stark!)

Die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet vom 8. – 17. September 2017 statt.
Jetzt mitmachen unter www.engagement-macht-stark.de.



Termin:
08. - 17.09.2017


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Zweiter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg


Zweiter Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg

Peter Büschking aus Nienburg/Weser ist der 2. Glücksbringer der Freiwilligenagentur Nienburg. Der 55jährige Ehrenamtliche war bis zu seiner Frühverrentung langjährig in der IT-Branche tätig. Herr Büschking ist sehr vielfältig ehrenamtlich aktiv, mal mehr, mal weniger, eben so, wie es seine gesundheitliche Verfassung zulässt. Bei Herrn Büschking wurde vor 5 Jahren das Parkinson-Syndrom diagnostiziert und er ist seither körperlich eingeschränkt, geht aber sehr offen mit seiner Diagnose um.
Er ist regelmäßig als Kirchenöffner für die Kirchengemeinde St. Martin aktiv, leitet eine Selbsthilfegruppe, singt im Gospelchor und hat in den Anfängen der interkulturellen Begegnungscafes auch in der Kirchengemeinde St. Martin mitgewirkt.

Im Sommer 2015 suchte die Freiwilligenagentur Nienburg nach Ehrenamtlichen für das niederschwellige Lernprojekt „Schrift und Sprache“. Da sich Silke Nauenburg und Peter Büschking schon vorher durch die Kunsthandwerkermärkte im Rathaus kannten, ist Herr Büschking auf die Agentur zugegangen und hat von Beginn an in bei-den Durchgängen des Projektes mitgear-beitet.Im Projekt hat es ihn gereizt, dass er die fremden Kulturen kennengelernt hat und die Menschen auf einem Stück der Integration begleiten konnte. Das macht er nach Projektschluss auch immer noch, er trifft sich regelmäßig mit einem syrischen Schutzsuchenden, hilft ihm bei eingehender Post und unterhält sich mit ihm über alltägliche Dinge.
Peter Büschking fotografiert leidenschaftlich gern. Er übt seine Ehrenämter gern aus, da er dort natürlich auch mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt kommt.
Auf die Frage hin, wie er seine Zukunft im Ehrenamt plane, antwortet der sympathische Ehrenamtliche: “Ich nehme jeden Tag, so wie er kommt“.


Termin:
Mai 2017


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Erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg


Erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg

Magdalene Krause ist die erste Glücksbringerin der Freiwilligenagentur Nienburg. Die 69-jährige arbeitete bis zum Ruhestand im Jahr 2014 bei Ardagh-Glass. Seit eineinhalb Jahren unterstützt sie die Hauptamtlichen in der Grundschule am Bach im Nienburger Ortsteil Erichshagen. Dreimal wöchentlich steht sie 12 – 14 Kindern in der Hausaufgabenhilfe mit Rat und Tat zu Seite: „Am liebsten helfe ich den Kindern bei Mathe – das Unterrichtsfach hat mir selbst in der Schule schon immer Spaß gemacht.“ Ihre Motivation? Die Arbeit mit Kindern, denn Krause findet: „Sie sind unsere Zukunft“. An ihrem Ehrenamt gefallen ihr besonders zwei Dinge: Zum einen, dass sie jeden Tag etwas Neues dazu lernt. Zum anderen, dass die Kinder sich mit einem Lächeln und strahlenden Augen bedanken.
Während ihrer Berufstätigkeit war sie außerdem ehrenamtlich dreizehn Jahre lang zweite Vorsitzende im Erichshagener Sportverein, später half sie bei der Ankunft
geflüchteter Menschen vor zwei Jahren bei der Essensausgabe in Langendamm.

Leider macht sie gelegentlich die Erfahrung, dass manche Gleichaltrige kaum verstehen, weshalb sie sich „noch“ ehrenamtlich engagiert. Aber wann immer sie auf Schwierigkeiten bei ihren freiwilligen Tätigkeiten stieß, hat sie weiter ihre Ziele und Wünsche verfolgt: Spaß zu haben und Freude zu schaffen – und ihrem eigenen Leben eine stärkere Struktur zu geben. Das tut sie derzeit zudem beim vierzehntägig stattfindenden „Dienstagstreff“ und der Blutspende des DRK Ortsverbands Erichshagen, wo sie auch Mitglied im erweiterten Vorstand ist.

Alles in allem ist ihr Verlässlichkeit ein besonderes Anliegen: Sich ehrenamtlich zu engagieren bedeute, eine Aufgabe zu übernehmen, bei der auf die Unterstützung gezählt wird.


Termin:
April 2017


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Inklusion im Ehrenamt: Die Freiwilligenagentur Nienburg hat zum Austauschtreffen eingeladen


Inklusion im Ehrenamt: Die Freiwilligenagentur Nienburg hat zum Austauschtreffen eingeladen

Inklusion im Ehrenamt: Jede Bürgerin und jeder Bürger soll sich freiwillig engagieren können

Menschen mit Beeinträchtigung sollen zukünftig in Nienburg einen besseren Zugang zur Ausübung eines Ehrenamtes haben. Zum Austauschtreffen „Inklusion im Ehrenamt“ hat die Freiwilligenagentur Nienburg am vergangenen Donnerstag, den 04. Mai mehrere Vertreterinnen und Vertreter lokaler Einrichtungen eingeladen – eine buntgemischte Gruppe, die mit ihrer Expertise ein wertvoller Partner für die Freiwilligenagentur darstellt. „Wir wollten den Expertinnen und Experten der sozialen Einrichtungen unsere Ideen für eine Umsetzung von inklusiven Strukturen im Kontext Ehrenamt vorstellen und ihre Meinungen sowie Erfahrungen dazu hören“, erläutert eine Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur. Daraus habe sich eine interessante Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen ergeben, wie Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen sich freiwillig engagieren können. Eine Vertreterin der Lebenshilfe Nienburg betonte, dass sie die individuelle Beratung zur Auswahl eines Ehrenamts bei Menschen mit Lernschwierigkeiten für wichtig erachtet: „Bei uns läuft es über Vertrauensbasis – meine Klientinnen und Klienten benötigen eine konkrete Ansprechperson“, so die Mitarbeiterin.

Die Freiwilligenagentur plant deshalb unter anderem, mit Informationsveranstaltungen und Workshops in den Einrichtungen ihre Aufgabe als Vermittlerin und Koordinatorin bürgerschaftlichen Engagements vorzustellen. Außerdem sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Einrichtungen gefunden werden, die eine erste niedrigschwellige Anlaufstelle für ein Ehrenamt sein können und eine an einem freiwilligen Engagement interessierte Person an die Freiwilligenagentur weiterleiten. Zunächst aber möchte die Freiwilligenagentur ihre Öffentlichkeitsarbeit zunehmend barrierefrei gestalten, dazu gehört u.a. die Umgestaltung des Flyers und der Homepage.

Darüber hinaus sind sowohl die Einsatzstellen, welche bereits über die Freiwilligenagentur nach Ehrenamtlichen suchen, als auch weitere interessierte Vereine und Organisationen eingeladen, sich zu dem Themenbereich Inklusion im Ehrenamt mit den Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur in Verbindung zu setzen. Diese stehen gern beratend zur Seite und freuen sich, wenn viele Nienburger Vereine ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten für alle Menschen unabhängig von einer Beeinträchtigung oder Erkrankung öffnen.


Termin:
04. Mai 2017

 


Anmeldung zur Ehrenamtskarte


Anmeldung zur Ehrenamtskarte

Liebe freiwillig Engagierte,

wie in jedem Jahr gibt es auch 2017 wieder die Möglichkeit, sich für die Ehrenamtskarte zu bewerben. Pro Jahr werden im Landkreis Nienburg 250 Ehrenamtskarten ausgegeben – durch welche die Karteninhaber lohnenswerte Vergünstigungen z.B. bei Freizeitangeboten in Stadt und Landkreis Nienburg sowie in ganz Niedersachsen erhalten. Im Internet sind die aktuellen Kooperationspartner unter www.freiwilligenserver.de zu finden.

Voraussetzungen für die Einreichung der Anmeldung sind:

- Freiwilliges Engagement für mind. fünf Stunden in der Woche (bzw. 250 Stunden im Jahr) ohne Vergütung in Vereinen, Selbsthilfegruppen, karitativen und anderen Hilfsorganisationen
- mindestens 18 Jahre alt
- die freiwillige Tätigkeit muss seit rund drei Jahren ausgeübt werden

Achtung: Stichtag ist der 31.03.2017!

Im Anhang finden Sie den Anmeldebogen als PDF zum Ausdrucken.

Ihre Freiwilligenagentur

Termin:
Stichtag: 31.03.2017


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Neue Mitarbeiterin in der Freiwilligenagentur


Neue Mitarbeiterin in der Freiwilligenagentur

Seit Januar 2017 hat Silke Nauenburg in der Freiwilligenagentur neue Verstärkung bekommen.

Nauenburgs bisherige Kollegin Gülsen Gürses ist nun täglich in der Flüchtlingssozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt tätig. Sie hat im neuen Jahr ihren Schreibtisch an Franziska Gorgas, studierte Pädagogin und Sozialpädagogin, übergeben. Frau Gorgas freut sich darauf, Silke Nauenburg tatkräftig zu unterstützen und Nienburger Freiwillige und Vereine zu vernetzen.


Termin:
Januar 2017

 


Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung erweitert


Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung erweitert

Die Landesunfallklasse Niedersachsen (LUK) hat zum 01.07.2007 von der gesetzlichen Möglichkeit des §3 Abs. 1 Nr. 4 SGB VII Gebrauch gemacht und per Satzungsregelung den Unfallversicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte erweitert. Laut §4 Abs. 2 LUK-Satzung besteht seitdem Unfallversicherungsschutz bei der LUK für ehrenamtlich oder bürgerschaftlich engagierte Flüchtlingsbetreuer unter folgenden Voraussetzungen:

1. die Flüchtlingsbetreuuer dürfen nicht bereits nach §2 SGB VII gesetzlich unfallversichert sein,

2. der Versicherungsschutz besteht nur, soweit die Flüchtlingsbetreuer sich nicht freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichern können,

3. die Tätigkeit muss unentgeltlich ausgeübt werden, dem Geimeinwohl dienen und

4. für eine Organisation erfolgen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht Aufgaben ausführt, welche im öffentlichen Interesse liegen oder gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke fördern.

Termin:
Informationen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsbetreuung

 


Erweitertes Führungszeugnis für Freiwillige- gebührenfrei


Erweitertes Führungszeugnis für Freiwillige- gebührenfrei

In Vereinen, Organisationen und Initiativen engagieren sich dankenswerter Weise Ehrenamtliche im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit.
Zum 1. Mai 2010 hat der Gesetzgeber im Bundeszentralregistergesetz (BZRG) in §§ 30a und 31 die Grundlage für das sogenannte erweiterte Führungszeugnis (eFZ) geschaffen, das für Personen erteilt werden kann die ehrenamtlich kinder- oder jugendnah tätig sind. Hintergrund der Einführung des erweiterten Führungszeugnisses sind die in den letzten Jahren bekannt gewordenen sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in Heimen, Pflegefamilien, Schulen und offenen Einrichtungen der Jugend- und der Behindertenhilfe.

Aufgrund der Systematik des § 72a SGB VIII sind ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter der freien Jugendhilfe (z.B. in Vereine) damit nicht angesprochen und somit nicht direkt gesetzlich zur Vorlage von Führungszeugnissen verpflichtet. Angesichts der bekanntgewordenen Fälle sollte nicht die Frage im Vordergrund stehen, ob es eine rechtliche Verpflichtung gibt, sondern was notwendig, sinnvoll und machbar ist, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen, aber auch zum Schutze der ehrenamtlich Tätigen.
Das eFZ kann dazu ein Baustein der Prävention sein. Von ehrenamtlich Tätigen kann das eFZ gegen Vorlage einer Bescheinigung gebührenfrei bei der zuständigen Meldebehörde beantragt werden.

Quelle:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__72a.html

Beantragung:

Wo und Wie:

-> Vorlage der Bestätigung der Institution über eine Ehrenamtlichetätigkeit (dann Gebührenfrei)

-> Personalausweis oder Reisepass

-> Der Antrag ist bei der Meldebehörde des Ortes, in dem Sie mit einer Wohnung gemeldet sind, persönlich zu stellen.

-> Die Übersendung des Führungszeugnisses erfolgt dann in ca. zwei Wochen.


Termin:
Informationen für Interessierte im Ehrenamt